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Mantrailing ist eine spezielle Art der Vermisstensuche. Im Gegensatz zur hierzulande
üblichen Flächensuche der Rettungshunde, orientiert sich der ausgebildete Hund (Mantrailer) bei dieser Art der Suche am Individualgeruch der vermissten Person. Dieser setzt sich aus
abgestoßenen Haut- und Haarpartikeln zusammen, die von Bakterien zersetzt werden. Durch den Luftstrom werden diese abgestorbenen Zellen in einer Umgebung von bis zu 30 Metern der eigentlichen Spur verteilt. Der Mantrailer bekommt einen Geruchsartikel der vermissten Person. Daran nimmt er den Individualgeruch auf und fängt unmittelbar danach mit der Suche nach der Person an. Gut ausgebildete Mantrailer suchen tagelang vermisste Personen über große Distanzen hinweg. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Person zu Fuß, mit dem Fahrrad, Pferd oder sogar im Auto unterwegs war! Voraussetzung für solche Höchstleistungen sind jedoch monatelange, regelmäßige Trainingseinheiten und ein gut eingespieltes Team: Hund und Führer. Für die Ausbildung zum Mantrailer eignen sich selbstsichere, nervenstarke und menschenfreundliche Hunde. Prinzipiell kann jeder Hund mit diesen Voraussetzungen zum Mantrailer ausgebildet werden.
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